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Freiwillige Feuerwehren heute
Freiwillge Feuerwehren sind überall vor Ort - als einzige Organisation der Gefahrenabwehr. 24.500 Feuerwehren mit 34.000 Wachen & Gerätehäusern und 1.059.000 Aktiven Mitgliedern (davon 64.000 Frauen) sprechen eine deutliche Sprache. Freiwillige Feuerwehren garantieren schnelle Hilfe in Not und Gefahr - egal, ob in der Stadt oder auf dem Land. Mit einer Hilfsfrist von rund zehn Minuten (auch in Außengebieten) liegt Deutschland international im Spitzenfeld.

Alle 28 Sekunden rückt eine Freiwillige Feuerwehr in Deutschland aus, 1.145.000 Einsätze sind das durchschnittlich im Jahr - ungefähr ein Drittel der gesamten Einsatzbilanz deutscher Feuerwehren. Ohne Berücksichtigung der Rettungsdiensteinsätze leisten die Freiwilligen Feuerwehren sogar jeden zweiten klassischen Feuerwehreinsatz in Deutschland.

Feuerwehren sind in der Vielfalt ihres Leistungsspektrums einzigartig: Präventation, Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Umweltschutz, Katastrophenschutz, Rettungsdienst und qualifizierte Erstversorgung (First Responder) - all das ist leistbar durch die zentrale Gefahrenabwehrorganisation der Städte und Gemeinden.

Freiwillige Feuerwehren sind ein wichtiger Teil der Gesellschafft.

In den Worten "Freiwillige Feuerwehr" stecken bereits zwei Aussagen die früher mehr, aber heute weniger zutreffen. Erstens ist in der Freiwilligen Feuerwehr nur der Eintritt und manchmal der Austritt freiwillig. Ansonsten, wenn man einmal dabei ist, folgt der Ablauf genauen Vorschriften und Regeln. Feuerwehrdienstvorschriften, Richtlinien und Verordnungen grenzen das Tun während der Ãœbung und ganz besonders im Einsatz stark ein.

Ein Beispiel:
Eine Löschgruppe (9 Angehörige der freiwilligen Feuerwehr) fahren zum Einsatz. Der Gruppenführer (blaue Jacke), der Chef von allen, gibt nach der Erkundung genaue Anweisungen was jeder zu tun oder zu lassen hat. Auf einem Löschgruppenfahrzeug sind 9 Sitzplätze, jeder einzelne Sitzplatz ist mit einer bestimmten Aufgabe verbunden. Der Fahrzeugführer ist zum Beispiel gleichzeitig Maschinist. Er bedient die Pumpe, elektrische Geräte und hilft bei der Entnahme anderer Geräte (z.B. tragbare Leitern).

Truppführer und Truppmann bilden einen Trupp. Sie gehen gemeinsam zu einem Ereignis vor - ganz wichtig ist dies bei einem Atemschutztrupp. Atemschutzträger die „Marsmenschen“ in der Feuerwehr tragen bis zu 25 Kg mit sich herum und sollen dann auch noch Menschen und Tiere aus Notlagen retten. Bei Nichteinhaltung eines Befehls durch den Vorgesetzten wird es auf jeden Fall zu Problemen kommen.

Für alle Angehörige gibt es eine genaue Anzugsordnung. Auch im Sommer bei 30°C hat man im Brandfall eine dicke Einsatzjacke mit Innenfutter zu tragen, Helm, Handschuhe und hohe Schaftstiefel sind unerlässlich.

Feuerwehrdienst ist Pflicht, wer mehrmals fehlt wird zunächst durch den Vorgesetzten (Gruppenführer, blaue Jacke), (Zugführer, silberne o. weiße Jacke), (Einsatzleiter, gelbe Jacke) ermahnt und im Wiederholungsfall aus der freiwilligen Feuerwehr durch den Bürgermeister ausgeschlossen.

Aus den wenigen Beispielen kann man erkennen, dass es sich bei der freiwilligen Feuerwehr nicht um einen, wie so oft geglaubten Verein handelt, sondern um eine Organisation bei der es um Befehle und Anweisungen geht. Einige wenige Angehörige haben wir aus eben diesem Grund aus der Feuerwehr in der Vergangenheit entlassen müssen. Sie haben die Strukturen bei der Feuerwehr nicht mehr akzeptiert.
Das zur "Freiwilligkeit" in der Feuerwehr. Was sich natürlich an weiteren Beispielen fortführen ließe.

Das Wort „Feuerwehr“
Nicht erst in jüngster Zeit, will das Wort Feuerwehr nicht mehr so richtig zu ihr passen. Bei 80 Prozent der Ãœbungen und Einsätze befasst sich die "Feuerwehr" nicht mit Feuer sondern mit:

Ein Beispiel über die div. Schutzausrüstungen der Feuerwehr Hilfeleistungen, Verkehrsunfällen, Tierrettung, Ölspuren, Wasser im Keller, Ãœberschwemmte Straßen und Plätze, entfernen von Wespen- und Hornissennestern, Türöffnungen für Polizei und Rettungsdienst, Reinigen von Kanälen, Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten, Jugendarbeit in der Jugendabteilung, Feuersicherheitswachen, erste Hilfeausbildung, Kreisbrandmeisterschulungen, Besuch von Fachmessen, regelmäßige Ãœbungen, Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, Vorbeugendem Brandschutz, Besuch von örtlichen Betrieben (Brandmeldeanlagen), Ãœberprüfung von Hydranten und Zisternen, Präsentationen von Rauchmeldern in der Öffentlichkeit, Veröffentlichung im Amtsblatt über Gefahren im Haushalt, in Betrieben und bei Festlichkeiten (Heustocksonden, Christbäume, Faschingsveranstaltungen), Ausarbeitung von Einsatzplänen für besondere Gebäude und Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Seniorenzentrum Bethesda, TAL= Trans Alpine Ölleitung, Aussiedlerhöfe etc…), Beratungen und schriftliche Stellungnahmen bei Baumaßnahmen, Angelegenheiten der Feuerwehr mit Bürgermeister und Gemeindeverwaltung, Erhaltung und Pflege der Feuerwehrhäuser, Fahrzeuge und Geräte, Maibaumstellen, Kinderferientage, Parkplatzeinweisungen bei größeren Veranstaltungen, Zeltaufbau bei gemeindlichen Veranstaltungen, Mitwirkung bei Straßenfesten, Feuerwehrfesten, Besuch von Großübungen im Enzkreis etc...

Natürlich sind wir aber auch für Brandeinsätze bestens gerüstet. Die modernen Fahrzeuge (Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, 10/6, 16/12, 20/12, (Tanklöschfahrzeug TLF 16/24, 16/25, 24/50), Gerätewagen T=Transport, AS=Atemschutz, G=Gefahrgut) bieten heute alle Möglichkeiten um in Notlagen schnell Hilfe zu leisten. Um die Vielfalt der oben genannten Aufgaben zu bewältigen, sind wir natürlich auch auf Fachleute (Handwerker, Facharbeiter, Beamte, Ingeneure, Chemiker, Ärzte) angewiesen. Wir suchen deshalb immer wieder Menschen die sich 365 Tage, Tag und Nacht in den Dienst für den Nächsten stellen.

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