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Chronik
Die Göbricher Feuerwehr wurde am 30.September 1874 gegründet und zählt zu den ältesten Feuerwehren in der Umgebung.
Zu ihrer Gründung führten ernste Sorgen der Gemeinde. Im Frühjahr und Sommer jenes Jahres wurde der Ort kurz hintereinander von Bränden heimgesucht. Um dieser besorgniserregenden Gefahr in Zukunft wirksam begegnen zu können, regte die damalige Gemeindeverwaltung die Gründung einer Feuerwehr an. Nach kurzer Zeit, hatten sich in die aufgelegten Listen etwa 100 Männer eingetragen, eine für die damalige Einwohnerzahl erstaunlich hohe Quote.
Der erste Satz des ältesten Protokollbuches hält diese Tatsache wie folgt fest: "Indem die hiesige Gemeinde vom Brandunglück in kurzer Zeit einige Male heimgesucht wurde, so vereinigte sich eine Mannschaft von gegen hundert Mann, um eine Freiwillige Feuerwehr zu bilden, wo jedoch die löbliche Gemeindeverwaltung den Antrag hierzu stellte".
In der Gründerversammlung am 30.09.1874 wurden die interessierten Zuhörer zunächst mit den Aufgaben der Wehr vertraut gemacht. Dann bildete man den aus sieben Mitgliedern bestehenden "Pro-Verwaltungsrat", dessen Vorsitz der damalige Lammwirt Jacob Schneider übernahm.
Innerhalb der nächsten vier Wochen beschäftigte man sich mit Gliederungs- und Führungsfragen. Bei der Versammlung am 21.Oktober 1874 bestellten die Mitglieder Jacob Schneider zum Kommandanten. In seinen Führungsstab wurden als Hauptmann Mathäus Marquardt, als Oberleutnant August Augenstein, als Leutnant Karl Schneider und als Ersatzoffizier Mathias Hofsäß gewählt. Die Mannschaft wurde in fünf Abteilungen gegliedert, in eine Arbeits-, Rettungs-, Spritzen- und Wassermannschaft und in einen Schlauchführertrupp. Im Sommer des nächsten Jahres scheint die Wehr mit Gerätschaften schon angemessen ausgestattet gewesen zu sein, denn es wurden regelmäßig kurzfristig übungen abgehalten, wie aus den knappen Aufzeichnungen zu schließen ist. Nach dem Willen eines gütigen Geschicks, war die junge Wehr kaum oder nur im geringen Ausmaß im Ernstfall gefordert. Unser Dorf blieb von größeren Bränden verschont, kleinere konnten im Keim erstickt werden. Bei dem Brand in Eisingen aber 1895 hatten sich die Männer tapfer geschlagen.
Freilich ließ mit zunehmenden Jahren, durch verschiedene Umstände bedingt, die anfängliche Begeisterung nach. So musste schon recht früh ein Mitglied wegen mangelnder Zahlung der Montur und des Beitrages vom Verwaltungsrat ausgeschlossen werden. Zur Aufrechterhaltung einer geregelten Ordnung sah sich die Verwaltung zur Festsetzung von Strafen veranlaßt.
So bestimmte sie, daß das Fehlen ohne genügenden Grund (was ein solcher war, wurde von ihr festgelegt), oder das Fehlen ohne Entschuldigung mit einer Mark geahndet wurde. Wer bei einer übung, oder bei einem Brandfall überhaupt nicht antrat, hatte zwei Mark zu entrichten. Wer zu spät kam, bezahlte für seine Nachlässigkeit zwanzig Pfennig.
Die Entschuldigung musste schriftlich, und zwar spätestens drei Tage nach dem Versäumnis, vorgelegt werden.
Zum Glück erstehen in derartigen Krisenzeiten immer wieder beherzte und ideal gesinnte Männer, die über den Dingen stehen, den Ungeist besiegen und dem guten Zweck alles unterzuordnen versuchen. So scheint es auch 1892 bei unserer Wehr der Fall gewesen zu sein. Ihr angekränkelter Zustand machte eine "Neuorganisation" erforderlich. Unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Schneider wurde am 12. April mittags um 12.00 Uhr im Rathaus eine Sitzung zur Reorganisation abgehalten. Zur Existenzsicherung wurde bestimmt, daß alle noch nicht 28-jährigen Mitglieder sich auf acht und die älteren sich auf vier Jahre dienstverpflichten. 65 Mitglieder leisteten ihre Unterschrift.
Mit neuer Kraft und neu orientierter Einsicht ging man wieder an die Arbeit. Dem damaligen Kommandanten Wilhelm Bastian gelang es wieder, eine einsatzfähige Wehr zu schaffen. Beim 25-jährigen Jubiläum, die Führung der Wehr lag mittlerweile in den Händen des Schneidermeisters Georg Marquardt, stand die überreichung der "von Seiner Königlichen Hoheit gestifteten Ehrenzeichen" durch den damaligen Bezirksamtmann Kapferer ganz im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Auch die Gemeinde ehrte mit besonderen Diplomen die langjährigen treuen Mitglieder. Militär- und Gesangverein wirkten bei den Feierlichkeiten mit; die ganze Gemeinde nahm daran teil. Ein Festzelt mit Bewirtung stand damals allerdings noch nicht zur Verfügung. Dafür traf man sich in den Gaststätten des Ortes. Während 1901 nochmals eine Reihe von Feuerwehrmännern für langjährige Zugehörigkeit geehrt werden konnten, knisterte es in den folgenden Jahren wieder im Gebälk.
Bei der Versammlung am 15. Mai 1904 stand die Existenz der Wehr erneut auf dem Spiel. In einer Abstimmung entschieden sich 32 Mitglieder für ihre Auflösung, während 8 sich für ihren Weiterbestand tatkräftig einsetzten. über die Ursache dieser Krise konnte nichts genaueres in Erfahrung gebracht werden. Jedenfalls steht aber fest, dass man über den Ausgang jener Abstimmung nicht sonderlich beglückt war, und dass die Idealisten unter den Feuerwehrmännern sich mit diesem Resultat keines Wegs zufrieden gaben. Es gelang auf den 2. Juni 1904 eine erneute, sehr gut besuchte Versammlung einzuberufen. In dem großen Interesse spiegelte sich eine entsprechend positive Haltung. Sie fand ihren sichtbaren Ausdruck in der Unterschrift von 70 Mitgliedern, die sich zur Treue verpflichteten. Zum Kommandanten wurde damals Karl Zoller gewählt.
Während des 1. Weltkrieges konnte die Arbeit nur in bescheidenem Rahmen aufrechterhalten und durchgeführt werden. Die jüngeren Mitglieder wurden eingezogen, die älteren hatten dafür ein Mehr an Arbeit an Haus und Hof, in Werkstatt und Beruf zu bewältigen.
Die Nachkriegsjahre brachten eine Menge Schwierigkeiten. Die über 60 gefallenen Väter und Söhne des Dorfes wirkten sich zahlenmäßig auf den Bestand der Wehr aus, auch wenn einige Kräfte zu ihr stießen. Zum Glück stellten sich die älteren wieder zur Verfügung und bildeten einen festen Stamm. Die Inflation warf einen dunklen finanziellen Schatten auf die Institution. Die beginnende Arbeitslosigkeit war der gemeinnützigen Einrichtung auch nicht zuträglich. Und trotzdem rührte sich neues Leben, weil eine gewisse Notlage den Sinn für die Zusammengehörigkeit weckte und schärfte; den stellten die Kommandanten Adam Friedrich Hofsäß und Karl Marquardt in den Dienst der ihnen übertragenen Aufgabe. So kam es, dass die Mitgliederzahl wieder auf 100 kletterte und viele Jahre hindurch auf der Höhe von rund 90 blieb. Daraus konnte eine starke Wehr gebildet und formiert werden, die in unserem Landkreis einen guten Namen hatte.
Die Jahre zwischen den Kriegen galten der laufenden Leistungssteigerung der Wehr; man wollte dem Ernstfall wirklich gewachsen sein.
Das übungsprogramm wurde eifrig durchgeführt und auch überwacht. Zum Glück blieb es in der Regel nur bei übungen. Natürlich mußte man auch auswärtige Verpflichtungen eingehen. Es galt Feste, Kurse und Feuerwehrtagungen zu besuchen. Freilich verlangte auch die Kameradschaft ihre Pflege. Hierzu trug wesentlich die Feuerwehrkapelle bei. Recht früh war die Verschmelzung zwischen Wehr und Kapelle zum Wohle des Ganzen gelungen. Verschiedene Dirigenten machten aus der Kapelle einen beachtlichen Klangkörper, der sich überall hören und sehen lassen konnte. Ein Ausflug der Feuerwehr ohne Vorantritt der Kapelle war nicht denkbar. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges brachte eine veränderte Situation. Die jungen Wehrmänner mussten einrücken oder wurden dienstverpflichtet. Die Einsatzfähigkeit der Wehr sollte aber in etwa erhalten bleiben, denn ihre Aufgaben wurden vermehrt. Einmal drohte die Gefahr eines möglichen Brandes im Kriege durch den Abwurf von Brandbomben, zum anderen mußte auch der Fliegeralarmdienst mit übernommen werden. Man war zu Notmassnahmen gezwungen. Neben diesen intern ausgerichteten Maßnahmen und Pflichten, musste ein Löschzug zum auswärtigen Einsatz bereitgestellt werden. überlandhilfe wurde geleistet in Mannheim, Berghausen, Nußbaum, Stuttgart-Feuerbach und am 25. Dezember 1944 und am 23. Februar 1945 in Pforzheim. Unter der Führung Ihres Kommandanten, Karl Marquardt, haben sich die Männer ausgezeichnet. In regelmäßigen unter der Leitung von Landrat Wenz durchgeführten Planspielen, wurden die Kommandanten mit den Maßnahmen zur Bekämpfung von Brand- und Sprengbomben vertraut gemacht.
Als der Krieg 1945 zu Ende war, ruhte zunächst noch - aufgrund besatzungsmäßiger Gegebenheiten - der Feuerwehrdienst. Allmählich wurde ihr nicht-militärischer Charakter festgestellt und die Möglichkeit zu einem Neuaufbau war gegeben. Jetzt war es vor allem Wilhelm Zoller, dessen Herz ein Leben lang für die Wehr - besonders für die Kapelle - geschlagen hat, der die Initiative ergriff.
Auf der Mitgliederliste fehlten die Namen der Kameraden Helmut Wetzel, Friedrich Zoller, Rudolf Griesinger, Erwin Sauter und Hermann Augenstein, die Ihr Leben auf den Schlachtfeldern Europas lassen mußten. Zum Glück stellten sich die meisten der altbewährten Männer wieder zur Verfügung. Für ihre dauernde Bereitschaft, ihre Opferwilligkeit, ihren Verzicht auf Bequemlichkeiten, ihre Treue zum Dienst für die Allgemeinheit gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Durch Neuwerbungen und Heimkehrer konnten die gelichteten Reihen wieder einigermaßen befriedigend gefüllt werden. Der übungsbetrieb wurde wieder aufgenommen und die Schulung der Gruppen eifrig betrieben. Zum Glück blieb der Ernstfall auf ein Minimum beschränkt. Auch die Feuerwehrkapelle stellte sich nach Kriegsende wieder in den Dienst der Sache. An die Vorkriegszeit anknüpfend bildete sie bald wieder den heimlichen Stolz der Wehr. Im Jahr 1948 gab es an der "Führungsspitze" eine Veränderung. Wilhelm Zoller war 65 Jahre alt geworden und wollte das Kommando nun in jüngere Hände legen. Für seine großen Verdienste wurde er in der Generalversammlung des Jahres zum Ehrenkommandanten ernannt, während Hermann Marquardt die Geschicke der Wehr übernahm.
Seine ersten Sporen konnte er sich bei der Ausrichtung des 75-jährigen Jubiläums im Jahre 1949 verdienen. Es war das erste größere Fest nach dem Kriege und der Währungsreform.
Viele befreundete Wehren waren zu Gast, und auch die Bürgerschaft bekundete reges Interesse. Nach der abgehaltenen Großübung wude Karl Marquardt im Rahmen der Feierlichkeiten für seine Verdienste bei der Feuerwehr zum Ehrenkommandanten ernannt. Verbunden mit dem 75-jährigen Jubiläums der Wehr war das 50-jährige der Feuerwehrkapelle. Mit Umsicht und Tatkraft machte sich der neue Kommandant an die Arbeit. In einem Kreis von fleißigen und willigen Mitarbeitern fand er die erforderliche Unterstützung, getragen vom Idealismus jüngerer und älterer Männer, die um Verantwortung und Hilfe Ihren Mitmenschen gegenüber nicht nur wußten, sondern auch bereit waren, sie in die Tat umzusetzen. Das Leben der Wehr äußerte sich wie allemal in übungen der verschiedensten Art, die auf den Ernstfall vorbereiten sollten. Einige Male wurde die Wehr in den nächsten Jahren auch alarmiert. Doch waren es nur kleinere Brandobjekte.
Viele übungen standen auch im Zeichen der Besichtigung durch Kreisbrandinspektor Klittich aus Pforzheim, der in den sich anschließenden Besprechungen immer wieder neue Anregungen gab.
Die Wehr ist ihm für seine jahrelange Arbeit Dank und Anerkennung schuldig.
Die Pflege der Kameradschaft in den eigenen Reihen und des Familiensinnes dienten Abendunterhaltungen, die allgemein Zuspruch fanden und auch Familienausflüge, die namentlich die Ehefrauen entschädigen sollten. Eine selbstverständliche Ehrenpflicht bestand und besteht auch heute noch darin, verstorbenen Kameraden das letzte Geleit zu geben, anderen namens der Wehr zur Vermählung zu gratulieren. Der Verwaltung war es stets ein aufrichtiges Bedürfnis, die rein dienstlichen Angelegenheiten durch den Einbau kameradschaftlicher Momente zu untermauern.
Bedauert wird in diesem Zusammenhang die 1959 erfolgte Trennung von Wehr und Kapelle, die 10 Jahre zuvor ein Doppeljubiläum feierten. 1964 wurde das 90-jährige Jubiläum in einem großen Festzelt auf dem Reiterplatz gefeiert. Anlässlich dieser Feierlichkeiten übergab die Gemeinde der Wehr ein Feuerwehrfahrzeug. An der Großübung beteiligten sich u.a. die Wehren aus Eutingen und Niefern, sowie das Rote Kreuz.
Im Festzug marschierten neben den örtlichen Vereinen 24 auswärtige Wehren mit.
Das Mittagsprogramm des Sonntags bestritten zahlreiche Kapellen und Fanfarenzüge. Noch lebhaft in Erinnerung ist der Bunte Montagabend mit einer Künstlergruppe und dem Rundfunkfritzle.
Aus Altersgründen stellte sich im Jahre 1968 Hermann Marquardt nicht mehr zur Kommandantenwahl.
Für seine 20-jährige Führungstätigkeit wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt. Als sein Nachfolger wurde Gerhard Marquardt von der Versammlung gewählt. Die Wehr mußte auch in den folgenden Jahren immer wieder zu Brandeinsätzen ausrücken. Besonders erwähnt werden muss hier der Großbrand in Bauschlott 1973, wo auch die Göbricher Wehr alarmiert wurde.
Unter Leitung von Harry Beyer aus Nußbaum wurde 1972 eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen, um schon Jugendliche langsam an die Feuerwehrarbeit heranzuführen. Viele Feuerwehrkameraden sind aus der Jugendarbeit, die bis heute noch ein fester Bestandteil der Wehr ist, hervorgegangen.
Das Jahr 1974 stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Wehr. Es war einiges an Vorbereitung nötig, um diese Feierlichkeit, die wie das 90-jährige Jubiläum auf dem Reitplatz stattfand, gut über die Bühne zu bringen.
Den Höhepunkt bildete der historische Festumzug, an dem die örtlichen Vereine ebenso mitwirkten, wie Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden.
Ebenfalls im Jahre 1974 wurden durch die Gebietsreform die drei bisher selbständigen Ortschaften Göbrichen, Bauschlott und Nußbaum zur Gemeinde Neulingen zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss hatte auch auf die Feuerwehr Auswirkungen.
Es wurde die Feuerwehr Neulingen ins Leben gerufen, wobei jeder Ortsteil als eine Abteilung darin aufging. Es dauerte allerdings noch einige Jahre, bis der auf dem Papier beschlossene Zusammenschluss der Wehren auch verwirklicht war.
Um den immer höher werdenden Anforderungen gerecht zu werden, erhielt die Göbricher Wehr noch kurz vor Weihnachten 1982 ein neues Löschgruppenfahrzeug. Der übungsbesuch stieg durch diese Neuanschaffung sprunghaft an. In den letzten Jahren kam dann noch ein Tanklöschfahrzeug, sowie ein gebrauchter Mannschaftstransportwagen hinzu.
Im Jahre 1987 war dann wieder ein Wechsel in der Abteilungsführung fällig. Heinz Hofsäß übernahm, nachdem er jahrelang als Stellvertreter fungiert hatte, die Führung der Abteilung. Durch zahlreiche Neueintritte jüngerer Einwohner der Gemeinde, wurde eine schlagkräftige Abteilung gebildet, die Dank ihrer Ausbildung und Ausrüstung heute in der Lage ist, selbst schwierige Einsätze zu meistern. überhaupt hat sich das Aufgabengebiet der Feuerwehr ständig vergrößert. War früher die Brandbekämpfung die Hauptaufgabe der Feuerwehr, so ist dies heute, bedingt durch eine immer höhere Verkehrsdichte und Industriealisierung die technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, ölunfällen und sonstigen Schadensfällen. Auch die Alarmierung über Sirene gehört der Vergangenheit an. Heute wird die "stille Alarmierung" praktiziert. Dabei werden die Feuerwehrkameraden über Funkmeldeempfänger alarmiert, was den Vorteil hat, dass auch Kameraden, die sich ausserhalb der Ortschaft aufhalten, erreicht werden.
Altershalber mußte im Jahr 1992 Heinz Hofsäß, er war 35 Jahre in der Führung der Feuerwehr tätig, sein Amt als Abteilungskommandant in jüngere Hände legen. Als sein Nachfolger wurde von der Versammlung Jörg Hofsäß gewählt. Im selben Jahr konnte die Gemeinde Göbrichen ihr 900-jähriges Bestehen feiern. Die Feuerwehr war an dieser Feierlichkeit maßgeblich beteiligt, wirkte man doch beim Auf- und Abbau, beim Umzug, beim Thekendienst, als Nachtwache und am Kinderumzug mit. Heute steht der Wehr als Abteilungskommandant Gerold Naujocks vor, nachdem Jörg Hofsäß berufsbedingt nicht mehr zur Wiederwahl anstand. Die Wehr ist heute Dank ihrer Ausbildung und ihrer Ausstattung in der Lage, auch größere Schadensfälle zu bewältigen, erhielt man doch in den vergangenen Jahren einen neuen Mannschaftstransportwagen zu dem bereits vorhandenen Lösch- und Tanklöschfahrzeug, einen Drucklüfter, sowie hydraulische Rettungsgeräte, wie Spreizer und Schere. Auch andere Gerätschaften zur einfachen technischen Hilfeleistung konnten beschafft werden. Altershalber musste das Tanklöschfahrzeug im Jahre 2001 ausgemustert werden und wurde durch einen Gerätewagen zur einfachen technischen Hilfeleistung und als Gerätewagen-Transport ersetzt. Um eine zeitgemäße Unterbringung der Wehr zu realisieren entschloss man sich seitens der Gemeinde zu einem Neubau eines Feuerwehrhauses im Zusammenschluss mit einem Bauhof. Die Fertigstellung wurde auf Ende 2002 festgesetzt, so dass auch einer modernen Unterbringung der Wehr nichts mehr im Wege steht. Ebenfalls zum Jahreswechsel 2002/2003 wird eine Umstellung der analogen auf eine digitale Alarmierung erfolgen. Durch ständige übungen und engagiertes Mitwirken der Feuerwehrmänner ist heute ein beachtliches Leistungsniveau erreicht worden.
In uneigennütziger Weise finden sich hier Männer zum Dienst ein, um sich für den Ernstfall zum Schutz für Leben und Eigentum vorzubereiten.
Dafür schuldet die Bürgerschaft Dank und Anerkennung.

Ihrem Wahlspruch "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr" möge die Feuerwehr noch lange treu bleiben.

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