Menü
*

Suche


*
Text vorlesen
Atemschutz

Persönliche Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers
Flammschutzhaube Helmtuch (Hollandtuch)
Atemschutzmaske
Atemschutzgerät
Handsprechfunkgerät
Handleuchte
Sicherheitsgurte mit Feuerwehrbeil
Handschuhe
Feuerwehrhelm mit Nackenschutz (Visier)
Feuerwehrleine
Einsatzjacke
Einsatzhose
Feuerwehrstiefel

Gewicht der Ausrüstung ca. 19 kg

Bedeutung des Atemschutzes
Können Feuerwehrangehörige durch Sauerstoffmangel oder durch Einatmen gesundheitsschädigender Stoffe (Atemgifte) gefährdet werden, müssen je nach der möglichen Gefährdung geeignete Atemschutzgeräte getragen werden. Kenntnisse über Verwendungsmöglichkeiten und Schutzwirkung der Geräte, Auswahl, Ausbildung und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger sowie regelmäßige Pflege, Wartung und Prüfung der Geräte sind Voraussetzungen für die erfolgreiche Verwendung von Atemschutzgeräten

Anforderungen an Atemschutzgeräteträger
Der Atemschutzgeräteträger muß geeignet und ausgebildet sein. Seine gesundheitliche Eignung ist durch einen ermächtigten Arzt nach den Berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, Grundsatz G 26 Atemschutzgeräte" durch eine Erstuntersuchung und regelmäßige Nachuntersuchungen festzustellen. Die Untersuchung ist mindestens alle 3 Jahre durchzuführen. Ist der Atemschutzgeräteträger älter als 50 Jahre, ist diese Untersuchung jährlich durchzuführen. Außerdem ist eine Untersuchung notwendig, wenn vermutet wird, daß der Atemschutzgeräteträger den Anforderungen nicht mehr genügt, nach schwerer Erkrankung oder wenn der Atemschutzgeräteträger selber glaubt, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Atemschutzgeräteträger müssen mindestens 18 Jahre und sollen nach Möglichkeit nicht älter als 50 Jahre sein. Voraussetzung für die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist die erfolgreich abgeschlossene Feuerwehr-Grundausbildung, soweit sie nicht in diese einbezogen ist.

Jeder Atemschutzgeräteräger muß nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 FWDV 7, einmal im Jahr zur Fortbildung, zur Berufsfeuerwehr nach Pforzheim. Um den Körperlichen Leistungsnachweis zu überprüfen muß jeder Geräteträger eine Atemschutzübungsanlage durchlaufen bzw. kriechen und steigen. Sinn und Zweck einer Atemschutzübungsanlage ist es, den Fw-Mann an eine räumliche Enge und an das Vortasten bei verrauchten Gebäudeteilen zu trainieren. Das ganze Jahr über muß jeder Atemschutzgeräteträger in den Ãœbungen das Vorgehen mit Hohlstrahlrohren unter Atemschutz im Innenangriff üben. Außerdem nimmt jeder Geräteträger an einem Flasch Over Training in einem Brandcontainer teil. All diese Maßnahmen und Vorschriften sind mit hohen Kosten verbunden, kommen jedoch der Sicherheit unsere Mitbürger zu gute.


Mitglieder Login
Benutzername:

Passwort:

*

Werden Sie Mitglied!
frauen.gif
*
   

© 2008 - 2009 by Freiwillige Feuerwehr Neulingen und deren Abteilungen. Alle Rechte vorbehalten.
Impressum